Logo EVENTCAMPUS - Training & Beratung

Ein fiktives Interview mit Manuel Sancha

Wolf Rübner im Gespräch mit Manuel Sancha

Ich treffe meinen heutigen Gesprächsparter im Hotel Rey Juan Carlos in Barcelona.

WR: Buenas tardes, Senor Sancha, schön, daß Sie Zeit für unsere Leser haben. Sie folgen seit 1973 einem moralischen Prinzip “Dienen, Qualität und Menschlichkeit sind die Elemente für jeden Erfolg“. Haben Sie das immer beherzigen können?

MS: Wo haben Sie denn dieses Zitat her?*

WR: Von Ihrer Website http://www.maxsense.com

MS: ????

WR: Warum treffen wir uns in Spanien, machen Sie hier gerade Urlaub?

MS: Im Gegenteil, ich gründe in Barcelona eine Event-Agentur mit dem Namen sin sentido.

WR: Also der Gegenentwurf zu max sense?

MS: Genau!

WR: Und ein neuer Markt?

MS: Nein, leider nicht. In Deutschland ist mir der Boden zu heiß geworden, wissen Sie?

WR: Was? Wieso? Das müssen Sie mir erklären!

MS: Also, ich hatte doch schon immer Theater mit dem Staatsanwalt. In den 90er Jahren bei der Agentur Ambassador wegen BMW. Und jetzt wegen VW aus meiner ConTeam-Zeit. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-fall-piech-s;1366546 (Dokument “…..Spesenkonto 1860; bei Download-Problemen per mail anfordern wr@eventcampus.com) Obwohl ich jetzt schon so lange in Deutschland bin, ich verstehe die Deutschen einfach nicht. So eine Gefälligkeit hier und dort, was ist denn schon dabei?

WR: Bitte nicht so schnell. Sie wurden schon zweimal verdächtigt, in einen Korruptions-Skandal verwickelt zu sein?

MS: Precisamente, ganz zu Schweigen von der spanischen Connection bei VW mit meinem Freund Jose Ignazio Lopez. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,365715,00.html Der wohnt zwei Häuser weiter, wissen Sie der mit dem Lopez-Effekt (grinst diabolisch). Wir haben immer gut zusammen gearbeitet, bei Opel und bei VW. (Grinst noch mehr)

WR: Puuh!

MS: Und dann kommt noch der blöde FME mit seinem Qualitäts-Kodex. Das sollte ich unterschreiben! http://www.famab.de/fme/qualitaetskodex.html

WR: Was ist denn daran so schlimm?

MS: Na, Sie sind ja schwer von Begriff, die verlangen von ihren Mitgliedern Gesetzestreue, alle Korruptionspraktiken sind verboten und keine verdeckten Aufschläge mehr! (ist ehrlich empört), ich bitte Sie aber jetzt, wie soll man denn sein Geld verdienen? (schüttelt seine Rolex Yacht-Master).

WR: Gracias, das reicht mir!

* Zur Klarstellung: Dieses Interview hat niemals stattgefunden. Der Autor

Veröffentlicht am 5. Januar 2009  |  1 Kommentar

Ein Kommentar zu “Ein fiktives Interview mit Manuel Sancha”

  1. Christian sagt:

    Wiederum sehr interessant zu lesen. Leider ist das Dokument Spesenkonto 1860 nicht mehr aufrufbar. Und Herr Scheurer-Lee war Mitte 2008 (Zeitpunkt des Kodexpapiers) schon lange nichtmehr in Wiesbaden, sonder bereits ein Jahr in Berlin :)



Hinterlassen Sie einen Kommentar zu diesem Artikel:

EVENTCAMPUS - Beratung & Training