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kogag – Aufstieg und Fall einer großen Agentur

kogag_logo_hks15_50-300x109.jpgNein, dies ist kein Nachruf, denn die Wiederbelebungsversuche sind ja angelaufen. Nein, bei der Nachricht vom vorläufigen Niedergang dieser einst großen und stolzen Agentur kann man nicht zur Tagesordnung übergehen.

Die kogag ist seit gut 40 Jahren eine markt-prägende Agentur und über viele Jahre ein unumschränkter Marktführer gewesen. So etwas wie das ‚Imperium Romanum‘ unter den Event-Agenturen, ein Fels von einem Unternehmen, vor Kraft strotzend, mit Wucht und Dynamik. Gegründet vom Vollblut-Unternehmer Peter Bremshey und dem ‚Gentleman‘, Ralf Domning, dem ruhenden Gegenpol. Sie schufen ein Unternehmen mit starken Werten
wie hohe Kundenorientierung, Liebe zum Detail, Perfektion und einer außergewöhnlichen Dienstleistungsmentalität. Sie bauten auf Team-Geist als das noch nicht zu den Selbst-verständlichkeiten gehörte. Sie übertrugen Mitarbeitern Verantwortung und waren als gelernte Hoteliers auch kluge Kaufleute. Sorgfältiges Abwägen von Entscheidungen und solides Wirtschaften gehörten zu den Erfolgsfaktoren.

Nach und nach versammelten die beiden Kapitäne eine Mannschaft von qualitäts-besessenen Event- und Incentive-Experten um sich. Die kogag erarbeitete sich einen Ruf wie Donnerhall, wenn es um Zuverlässigkeit, erfolgreiche Veranstaltungen und scheinbar unmögliche Aufgaben ging. Und – Erfolg zieht Erfolg an: die Agentur war ein Magnet für Kunden und poten-zielle Mitarbeiter.

Auf dem Höhepunkt: das Menetekel

Im Frühjahr 2000 hielt der Unternehmensberater Dieter Heitsch vor Führungskräften der kogag einen bemerkenswerten Vortrag mit dem Titel „Die kogag muß ihren Erfolg überleben!“ Der Weckruf erfolgte zu einer Zeit als man sich auf dem Höhepunkt der Macht und Ausdehnung befand. Ca. 200 festangestellte Mitarbeiter an den Standorten Solingen, Berlin und München. Ein großzügiger Erweiterungsbau stand kurz vor der Vollendung. Der Himmel stand weit offen……

Die Warnung fiel nicht auf fruchtbaren Boden, denn sie stand im größtmöglichen Kontrast zur damaligen Situation des Unternehmens. Es bewahrheitete sich in den nächsten 11 Jahren aber auch der geflügelte Satz die größten Fehler macht man in Zeiten des größten Erfolges. Es liegt wohl in der Natur des Menschen, übermütig zu werden, sich selbst zu überschätzen und im wahrsten Sinne des Wortes „betriebsblind“ zu werden. Hausgemachte Probleme, Management-Fehler und konjunkturell bedingte Umsatzdellen begannen ihr zersetzendes Werk…..

Das Erdbeben

Das „Erdbeben“ ereignete sich weit entfernt von Solingen in New York am 11. September 2001, was in der Folge nicht nur die guten Margen der Agenturen und Dienstleister für immer zerstörte, sondern auch zum ersten großen personellen Aderlaß der kogag führte. Freiwillige und unfreiwillige Abgänge von Leistungsträgern und Führungskräften verän-derten unmerklich und schleichend die einzigartige Unternehmenskultur. Die verschwore-ne Gemeinschaft in der Führung und in den Teams bekam Lücken und Risse. Das Nachbeben ereignete sich beim Ausscheiden von Peter Bremshey als Geschäftsführer und Gesellschafter im Jahre 2003.

Im Moment der größten Umsatz- und Ertragsbelastung entstand mit dem Erweiterungs-bau ein enormer Fixkostenblock, der in der Folge wie ein Mühlstein um den Hals der kogag hing. Auch psychologisch waren die Leerstände im Anbau ein mulmiger Anblick.

Der Wettbewerb wurde intensiver, auch durch das Überangebot an Agenturen, das bis heute fortbesteht. Die Bandagen wurden härter durch die Einkaufsabteilungen der Unternehmen, die zunehmend auf den Plan traten. Insgesamt ist ein unfairer Umgang mit Agenturen zu beobachten. „Spielchen“ und Machtspiele sind an der Tagesordnung. Absurde Pitches und Preis-Diktate schwächen die Agentur-Position, sie sind ganz leicht erpressbar. Die kogag ist schließlich auch nicht die erste prominente Agentur-Insolvenz.

Die Katastrophe

Die wirtschaftliche Krise der Jahre 2008/2009 hinterließ in den Bilanzen von Agenturen und Event-Dienstleistern tiefe Spuren. Viele kämpften ums Überleben, einige schafften es nicht ans rettende Ufer. Reserven wurde aufgezehrt, gute Mitarbeiter wurden entlassen und in die Freiberuflichkeit gezwungen. Kurzarbeit in Event-Agenturen, das hätte sich beim besten Willen niemand vorstellen können. Der Substanzverlust der kogag setzte sich fort, auch durch……

Foulspiel und strategische Fehler

In der Agenturwelt sind Zellteilungen üblich, d.h. Leistungsträger machen sich mit einer eigenen Agentur selbständig und nehmen Kunden mit. Das passierte in den Jahren ab 2002 bei der kogag allerdings recht häufig und obendrein wurden auch noch fähige Mitarbeiter abgeworben. Die einsetzende gewaltige Fluktuation von Mitarbeitern verkraftet kein Unternehmen der Welt, denn sie bedeutet Verlust von Produktivität, von Geld, Qualität und Stabilität.

Die Statik der kogag, der soziale Organismus, war beschädigt, auch wenn das nicht augen-fällig war. Im Mannschaftssport erlebt man es häufiger, daß ein Team von einer Saison auf die andere seine Leistungsfähigkeit einbüßt, obwohl es fast die gleichen Spieler sind. Ähnliches gilt für den Trainer – es gibt Leistungseinbrüche und -explosionen durch einen Trainerwechsel. Die kogag hatte in den Jahren ab 2002 wohl auch nicht mehr das richtige Trainer-Team.

Strategische Versäumnisse lagen ganz sicher darin, daß die großen Trends der Branche (Spezialisierung, Internationalisierung, Social Media, Green Events) verschlafen wurden. Die kogag ist heute eine Agentur ohne Profil. Wofür steht die Marke? Die Tugenden der Vergangenheit genügen allein nicht mehr. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Als Außenstehender hat man den Eindruck, daß die kogag in den letzten Jahren mehr verwaltet als gemanagt wurde.

An dieser Stelle kann natürlich keine erschöpfende Ursachenanalyse betrieben werden, dafür fehlt es auch an zeitnahen Insider-Kenntnissen.

Eine Kaderschmiede der Nation

Was bleibt von der kogag? In jedem Fall hunderte von excellent ausgebildeten Event-Profis, die in ganz Deutschland verstreut arbeiten: in eigenen oder fremden Agenturen, bei Unternehmen und Event-Dienstleistern, als Freelancer oder als selbständige Berater. Wer kogag als längere Station in seinem Lebenslauf stehen hat, profitiert von diesem Ruf und hat gelernt, auf höchstem Niveau Veranstaltungen zu konzipieren und zu steuern.

Der kogag ist zu wünschen, daß sie wie der Vogel Phönix der Asche entsteigt.

Geschrieben am 21.11.2011 von admin

Von den Besten lernen…

Matthias Kindler gründet seine eigene Masterclass. Es klingt ein wenig nach Kunstakademie, aber ein vielfach ausgezeichneter Event-Kreativer wie Matthias Kindler kann sich das leisten.

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Nun fragt man sich angesichts der Inflation von Event-Seminaren unwillkürlich: Guter Mann, aber muß das sein? Ja, denn Kindler stößt in eine Marktlücke – ein Premium-Angebot für die Ehrgeizigen, für die, die niemals aufhören zu lernen. Wissen aus 1. Hand von Top-Refereten unterschiedlicher Disziplinen des Event-Geschäftes. Denn das ist der USP, Kindler ist nur einer der Referenten, ansonsten der Rektor der Masterclass. Im März geht’s los mit “Trend Watch” und hier zur Anmeldung
http://www.masterclass-event.de/by_Matthias_Kindler/Anmeldung.html

Geschrieben am 24.01.2011 von admin

Adam + Eva unter dem Baum der Erkenntnis

adam_und_eva_award-300x187.pngAlljährlich verleiht der Branchen-Verband FAMAB e.V. die Oscars der Live-Kommunikation –ADAM für herausragende Messestände und EVA für ausgezeichnete Events. Einen wunderbar klassischen Rahmen gab Anfang November der Mannheimer „Rosengarten“ ab. Ein angenehmer Kontrast zur vorjährigen Jahrhunderthalle in Bochum. Ausverkauft! meldete der Veranstalter stolz – 1.300 Gäste füllten das Kongress-Zentrum.

Die Rückkehr ins Paradies

Ein ansprechendes Bühnenbild, vorzügliche Einspieler, eine kurzweilige Verleihungszeremonie, ein blendend aufgelegter, fach-kompetenter Moderator Christian Gálvez, Bild, Licht und Ton – alles vom Feinsten. Das konnte man nicht immer behaupten von den bisherigen Verleihungen. Angefangen von handwerklichen Fehlern aller Art bis tödlich langweiliger Preisvergabe. Ein Manko aber blieb – die Kunden fehlten im Saal und bisweilen auf der Bühne. Bei dieser Leistungs- und Nabelschau der Branche gehören die Kunden genauso ins Rampenlicht wie die Agenturen. Doch ganz ohne faule Äpfel kam man auch diesmal nicht aus, oder sollte man sagen Schlangen? Gemeint sind die Schlangen beim Check-in und am Buffet. Dennoch ein Kompliment der ausführenden Agentur pro-event und den Sponsoren.

Das Sieger-Gen

Wer oder was hat gewonnen? Gewonnen hat der Faktor DESIGN. Folgerichtig hat die Audi AG als erfolgreichster Kunde 4x Gold geholt und die Hamburger Agentur „mutabor – multichannel brand design“ stand 6x auf dem Podium. Das Establishment der besten deutschen Agenturen und Messebau-Unternehmen teilten sich redlich die Preise, Außenseiter auf dem Treppchen – Fehlanzeige. Überraschend und im Gegensatz zu den Vorjahren konnten sich die großen Networks von BBDO und GREY diesmal nicht auszeichnen, JungvonMatt gewann lediglich einmal Bronze. Die Jury traf ziemlich genau den Zeitgeist und hatte bei ihren Entscheidungen eine glückliche Hand.
Es wurde über-deutlich, wie stark der Live-Kommunikations-Markt von der Automobil- Branche abhängt, denn 9 von 31 ADAM + EVA-Preisträgern zählen zu diesem Sektor.

Social Media & Event

Erstmals nutzte der FAMAB das Mitmach-Web vor und während der Veranstaltung. Das ist mittlerweile ein gängiges Erfolgsrezept vieler Events und Publikumsmessen. Als Agentur muss man auf dieser Klaviatur spielen können. Für die teilweise belanglosen tweets kann man jedoch nicht den Veranstalter verantwortlich machen. Aber das war zu Beginn der Mobiltelefon-Ära nicht anders. Der Live-Stream auf der Website des FAMAB war ebenfalls eine Premiere und so ist auch der Verband für Direkte Wirtschafts-kommunikation im Internet-Zeitalter angekommen.

Die Trends der Live-Kommunikation

Ganz eindeutig die Interaktion zwischen Bühne und Projektion/LED-Wand! Das höchst anspruchsvolle Spiel mit den Ebenen bleibt ein Renner, das zeigten viele der einge-reichten Projekte.

Die Stadt als Bühne, Vernetzung der Kommunikationsinstrumente und Flashmobs als Instrument des Eventmarketing blieben diesmal noch die Ausnahme. Swisscom/Vok Dams gewannen mit ihrem „Hopp Schwyz“ zurecht die Kategorie „Public Events“, weil ihnen die Einbindung von Youtube überragend gelang. Eine mutige Aktion, ein mutiger Kunde, doch hinken wir in Deutschland bei diesem Thema hinterher. T-Mobile und Heineken haben im relevanten Zeitraum 2009 ganz andere Beispiele von modernem Eventmarketing vorexerziert. Vok Dams hat wie auch 2008 mal wieder nur gut kopiert. Oder die anderen Agenturen haben einfach geschlafen.

Green Events, Nachhaltigkeit bei Events und Messen – diesmal Fehlanzeige, dabei wäre eine eigene Kategorie angezeigt. Dieser Apfel ist am Baum der Erkenntnis hängen geblieben. Und noch etwas – der Eintrittspreis von € 275,- plus MwSt. trotz Sponsoren-Leistungen von 1,3 Mio. Euro ist ein echter Sündenfall.

Geschrieben am 25.11.2010 von admin

Agentur-Rankings und andere Märchen

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Der ehemalige englische Premierminister Winston Churchill dokumentierte seine Lebensklugheit mit diesem Bonmot: „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.“ Das w&v-Ranking „Die Top-30-Agenturen für Live-Kommunikation 2009“ hätte Mr. Churchill bestimmt Spaß gemacht! Diese Umsatz-Rangliste hat von Anbeginn unter den Event-Agenturen für böses Blut gesorgt, wegen der Mitglieder den Verband FME sogar verlassen haben.

Ganz schön schwach auf der Brust – die methodischen Defizite

1. Vollständigkeit: Der schöne Schein trügt – was auf den ersten Blick so amtlich und objektiv aussieht, ist auf den zweiten Blick nur die halbe Wahrheit. Denn nur wer seine Zahlen der Arbeitsgemeinschaft aus w&v, HORIZONT und FME meldet, wird auch gelistet. Im Umkehrschluss, bedeutende Agenturen wie Triad, imagepeople, circ oder CB.e sind nicht dabei. Von 42 FME-Mitgliedern sind erstaunlicherweise nur 11 in der Rangliste vertreten.

2. Statistische Erhebung: Nirgendwo im begleitenden Artikel (w&v 18/2010) wird Live-Kommunikation definiert. Und auch die FME-Richtlinie zur Umsatzberechnung trägt nichts zur Aufklärung bei. Dafür wird man mit der Wortschöpfung Nettoroheinnahme bekannt gemacht, die BWL-Professoren überall in Deutschland aufhorchen lassen wird.

3. Gültigkeit: Man verweist darauf, dass nur geprüfte Umsatzangaben berücksichtigt werden. Im Kleingedruckten erfährt der geneigte Leser, dass bei 14 von 30 Agenturen das Testat bei Redaktionsschluss noch nicht vorlag. Allerdings, was kann ein Steuerberater anderes beurteilen als die rechnerische und bilanz-technische Korrektheit der Zahlen? Die sachlich-fachliche Zuordnung der Umsätze und Mitarbeiterzahlen ganz sicher nicht.

4. Plausibilität: Wir kommen zum Knüller des Ganzen, dem Unterschied zwischen Billings, also den Budget-Umsätzen, und dem Gross Income, dem eigentlichen Agentur-Umsatz. Betriebswirtschaftlich also der Deckungsbeitrag 1. Der Pro-Kopf-Umsatz einer Kommunikations-Agentur liegt in einer Bandbreite von 80.000 € bis 160.000 €. Das belegen die entsprechenden Rankings von w&v als auch veröffentlichte Bilanzen von z.B. Uniplan.

Eine Plausibilitätsrechnung, die auf den empfohlenen, selten durchsetzbaren, Honorarsätzen des FME basiert, käme zum gleichen Ergebnis. Denn es gilt zu berücksichtigen, dass nicht jeder Mitarbeiter ein Umsatzträger ist, dass von den Umsatzträgern nicht jeder ein Projektleiter, sondern auch Assistenten und Praktikanten darunter sind. Nicht jeder geleistete Agentur-Tag kann beim Kunden abgerechnet werden, zahlreiche Agenturtage gehen für (verlorene) Pitches drauf.

Wahr oder unwahr?

Von den 30 im aktuellen w&v-Ranking vertretenen Agenturen überschreiten 10 Betriebe den Pro-Kopf-Umsatz von 160.000 € so erheblich, dass Zweifel angebracht sind. Nun kann man einwenden, das liegt an der hohen Zahl von freien Mitarbeitern. Dies ist aber bei allen Kommunikations-Agenturen üblich. Die Pro-Kopf-Umsätze der etablierten Agenturen für Live-Kommunikation liegen 2009 alle im Normbereich (außer dem “Tabellenführer” aus Wuppertal und Uniplan, was an einer Fehlmeldung liegen muss). Außerdem machen sich Event-Agenturen gerne grösser als sie tatsächlich sind.

Wie laut darf geklappert werden?

Eine mögliche Erklärung für die merkwürdigen Zahlen ist die Vertauschung von Billings und Gross Income. Das ist nicht nur eine Täuschung des Lesers, sondern auch ein Verstoss gegen § 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk, aber da hört der Spass auf. Traurig ist die Mitwirkung des Agenturen-Verbandes FME als Treuhandstelle.

Geschrieben am 02.11.2010 von admin

Ein frischer Wind weht durch die Event-Portale

Seit Mai 2010 bereichert das Event-Portal eveos die Szene. Aufgeräumt, frisch und sympathisch ist der Look dieser BtoB-Plattform für Event-Dienstleistungen.

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Doch was ist anders, was ist neu? Die Betreiber setzen auf Transparenz und Nutzwert für die Veranstaltungsplaner in den Unternehmen und stellen Event-Pakete ins Schaufenster. Knackige Leistungsbeschreibungen mit einem Festpreis. Das ist eine klare Differenzierung zum Establishment von memo-media, MICE AG, guxme und eventmanager.de. Web 2.0 Applikationen wie Blog, Twitter und RSS sind bei eveos selbstverständlicher als andernorts.

Ein Schmankerl sind auch die Ausschreibungen, die Unternehmen platzieren können. Das ist für beide Marktparteien ein echter Service. Auch die Werbefreiheit fällt angenehm auf.

Kurzes Fazit des Portal-Vergleichs: der Abstand zum Marktführer memo-media ist gewaltig, aber die anderen Portale sollten aufpassen. Wenn der Branchenkatalog von eveos erst einmal gut gefüllt ist, dann bläst der Wind von vorn.

Geschrieben am 06.08.2010 von admin