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THE PINK FLOYD EXHIBITION

PINK FLOYD kehrt nach Dortmund zurück https://pinkfloydexhibition.de/ 50 Jahre Musik von einem anderen Stern, intelligente Texte, jedes Konzert ein Kunstwerk.

Die Ausstellung ist ein Pflichttermin für Show-Designer, Veranstaltungstechniker, Musiker und natürlich alle Pink-Floyd-Fans. Die Band-Geschichte in Bildern, Filmen und Exponaten. Musik und Interviews mit den Band-Mitgliedern und den Machern der Multimedia-Shows, z. B. Mark Fisher werden über den innovativen Audio-Guide automatisch eingespielt. Zum Schluß erlebt man in der Sound-Box den letzten Live-Auftritt der Band von 2005 mit "Comfortably Numb". Danach hatte ich feuchte Augen, das Solo von David Gilmour haut einen um.

Geschrieben am 26.10.2018 von admin

Always Look on the Bright Side of Event

Der satirische Jahresrückblick 2017

eventkapelle Ladies and Gentlemen, die Eventisierung aller Lebensbereiche war auch im abgelaufenen Jahr nicht aufzuhalten. Nach langem Zögern hat der HERR sein Haus auf Erden für das übermütige Treiben der großen und kleinen Sünder geöffnet.

Dies sind meine Flops und Tops des letzten Jahres.

 

 

schildAmtliche Bekanntmachungen

Geburtsanzeigen: ein Agentur-Baby erblickte in Meerbusch das Licht der Welt. Es hört auf den Namen "nink & experts". Schaut man auf die Eltern sowie die zahlreichen Onkel und Tanten, deutet alles auf eine künstliche Befruchtung.

Hochzeiten: Zwei alte Schachteln gaben sich im Wonnemonat Mai das Ja-Wort – Losberger (Jahrgang 1919) und de Boer (Jahrgang 1924) zelten nun gemeinsam. Dabei handelt es sich um eine von den Eltern (zwei Investmentgesellschaften) arrangierte Ehe. Wie immer geht es um Macht und Einfluß in der Welt. Das kennt man ja bereits aus der Geschichte der Habsburger.

Trauerfälle: Auf dem Firmenfriedhof ruht nun die Kölner Agentur gestalt communications, besser bekannt als JungvonMatt/relations. Als sie 2014 von zuhause weggelaufen ist, hat sie wohl unterschätzt, wie hart das Leben ist, so ganz allein auf sich gestellt.

 

Make no small plans

Dieses Credo von George P. Johnson haben sich zwei clevere Jungs zu eigen gemacht: Nico Ubenauf, satis&fy, und Simon Ackermann, HABEGGER, besorgten sich frisches Geld von einer Beteiligungsgesellschaft, um damit die Welt zu erobern. Genau genommen den Teil, der live ist. „Live Matters“ heißt die Holding, die das Kommando hat. „Unter dem Dach der neuen Gruppe werden die Unternehmen ihre gemeinsame Vision einer Familie der starken Marken in der Live-Kommunikation vorantreiben. Ziel ist es, langfristig zu einem der international führenden Unternehmen für Live-Kommunikation zu werden.“

Nun fragt sich die Spottdrossel, was ist der Plan? Eine europäische Antwort auf PRG? Ein Netzwerk wie die AV-Alliance? Eine Kooperation wie 27 Names? Eine internationale Werbegruppe wie OMNICOM? Ein Marketing-Verbund wie EP? Ein integrierter Konzern wie die Deutsche Telekom? Klar ist nur, daß Veranstaltungstechnik ein kapital-intensives Geschäft ist.

 

Die Nachricht des Jahres

Letzter Vorhang für den FAMAB Award. Nach 21 Jahren wird dieses Format beerdigt, um am 15 Januar 2019 in Dortmund als International Festival of Brand Experience wiedergeboren zu werden.Den Auftakt der Veranstaltung wird ein Kongress am Vortag der BOE bilden, der mit verschiedenen Formaten interaktiver Ausrichtung wie beispielsweise Foren, Workshops, Bar-Camps, World-Cafés u.v.m., relevante Branchenthemen und Trends beleuchten wird. Am Abend werden dann mit dem Brand Experience Award die besten Arbeiten der Branche ausgezeichnet“, wie der FAMAB auf seiner website ankündigt. Das hat sich der Verfasser schon seit Jahren gewünscht. Glückauf!

 

Mein Weihnachtswunschzettel

„Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft“ singen die Toten Hosen in „Wünsch Dir was“. Probieren wir es einfach und schauen was passiert.
1. Da wäre die Hinterfragung des Wortes „Event“, mittlerweile eine hohle Phrase. Wir schaffen Erlebnisse und Erfahrungen!

2. Die Unterbewertung von Kreativität durch die Endkunden. Kreativität hat scheinbar keinen Wert oder was sollen unbezahlte Pitches bedeuten?

3. Technologie ist kein Selbstzweck, eine Veranstaltung ist eine Begegnung zwischen Menschen!

4. Mehr Selbstvertrauen, Leute. Wir sind die effektivste Kommunikationsdisziplin!

5. Die „Kleinstaaterei“ abschaffen, niemand kann die Verbände, Awards, Fachzeitschriften und „MICE-Irgendwas“ mehr zählen!

 

Frohes Fest! Keep on rockin‘

Geschrieben am 18.12.2017 von admin

IAA 2017: Temporäre Markenwelten und automobile Träume

 

Mercedes-Benz in der Festhalle; Foto privat
Mercedes-Benz in der Festhalle; Foto privat

 

Die Vorzeichen der IAA 2017 könnten nicht schlechter sein. Nicht nur das Auto generell, der Dieselmotor und deutsche Hersteller stehen im Feuer der Kritik, auch die Absagen renommierter Marken sind bemerkenswert: Aston Martin, Alfa Romeo, Cadillac, DS, Fiat, Infiniti, Mitsubishi, Jeep, Nissan, Peugeot, Rolls-Royce und Volvo. Auch Tesla fehlt. Die brauchen keine Werbung - wie früher Mercedes.

Der allgemeine Eindruck

Die IAA präsentiert sich wieder einmal als Gegenentwurf zur klassischen Werbung: als automobilstes und unmittelbarstes Markenerlebnis! Mittendrin statt nur dabei! Interaktiv, dialogisch, für viele Besucher elektrisierend. Für die Macher dagegen ein Kraftakt und nicht unbedingt immer ein Geschäft.

Sonntags um 11 Uhr herrscht bereits ein enormer Andrang. Das Publikum ist jung und international. In 11 Hallen und im Freigelände die übliche Materialschlacht: jede Menge erotisch geformtes Blech und drum herum State-of-the-Art-Veranstaltungstechnik. Die wichtigste Leistungsschau der Automobilindustrie, glänzend in Szene gesetzt von der Creme deutscher Agenturen, Messebauer und Technik-Dienstleister.

Mein vordergründiges Interesse gilt der Architektur, der Szenographie, der Marken-inszenierung und der Innovation unter deutschen (Messe-)Dächern. Die Goldene Zitrone vergebe ich gleich zweimal. Opel und Seat überraschen positiv und es gibt einen Aussteller, der alle und alles überragt.

In der Kathedrale des Automobils

Mein erster Gang führt mich unter die Kuppel - in die komplett umgebaute, fabelhaft ausgeleuchtete Festhalle zu Mercedes-Benz. Von der Grundstruktur unverändert: breit gefächerte Themen, vielseitiges Modellspektrum, geführter Rundgang und die obligatorische Rolltreppe. Leise Hintergrundmusik. Auf den statischen LED-Flächen laufen Mood-Filme, Produkt-Videos und ja, man glaubt es kaum, eine Twitter-Wall. Neu ist die „me convention“, beides für meinen Geschmack eine Anbiederung an den Zeitgeist. Der durchschnittliche Mercedes Käufer ist deutlich über 50 Jahre und goutiert das eher nicht.

Auf der verkleinerten Aktionsfläche werden regelmäßig die neuen Modelle vorgefahren, mit Musik und Videos unterstützt. Mein Eindruck – alles wie gehabt, etwas reduziert, seltsam defensiv.

Tausendfach alles unter einem Dach

Das alte Kaufhof-Motto fällt mir ein als ich die VW-Konzernhalle betrete, wobei das Entree wie der Wareneingang eines Kaufhauses aussieht. Also jetzt 8 Marken unter einem Dach, denn auch Audi mußte in die VW-WG einziehen. Das ist mal ein (negatives) Ausrufezeichen.

Das Potpourri von acht Konzernmarken – Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, SEAT, Skoda und VW - will nicht recht zusammenpassen. Synergie-Effekte sind nicht zu erkennen, denn die Flächen werden einfach nach Proporz aufgeteilt. Mehr nicht. Leuchtende Marken-Logos unter der Decke sind die einzige Orientierung. Nahtlos geht man von Bentley zu Skoda - finde ich schwierig.

Gelungen ist die große Ruhezone auf einer Drehbühne auf der VW-Fläche, Motto „Gemeinsam leben wir den Moment“. SEAT präsentiert sich mit einigen schönen interaktiven Ideen und szenographisch durchdacht. Audi leidet unter der aufgezwungenen Verzwergung, es fehlt buchstäblich das Drehmoment, das früher den eigenen Pavillon ausgezeichnet hatte.

Mixed Emotions

Der Opel-Stand hat eine klare Botschaft, die den neuen Claim „Die Zukunft gehört allen“ und die Heritage der Marke transportiert. Die Mauerwerk-Optik, der Duft von frischen Plätzchen, die grüne Oase für Besucher (lange Tische mit Bänken, darauf interaktive Displays für das Modellprogramm). Das wirkt volksnah und handfest. Auf dem ganzen Messegelände allgegenwärtig: die Opel-Tüte. Der Hit. Analog schlägt digital!

Eine Goldene Zitrone für den Ford-Stand wegen des geringen Bewegungsraumes zwischen den ausgestellten Fahrzeugen. Die Chinesen zeigen bei WEY, Chery und Borgward, daß sie Automobil-Design können, man darf auf die Preise gespannt sein.
Auf der Aktionsfläche „New Mobility World“ zeigen Hersteller und Zulieferer Innovationen, z.B. wie autonomes Fahren funktioniert. Ein Verweilen lohnt. Ein Schmankerl ist der „Verkehrskindergarten“, eine Kooperation von Hyundai und LEGOLAND, bei dem die Kleinsten einen „Führerschein“ erwerben können. Mini kultiviert seine Pop-Kultur im Loft-Stil. Die zweite Goldene Zitrone geht an Toyota für die klinisch-sterile Ausleuchtung.

 

BMW Produkt-Show; Foto privat
BMW Produkt-Show; Foto privat

Niemand kann BMW die Show stehlen

Wow und nochmal Wow. BMW in Halle 11 verspricht nicht nur „Freude am Fahren“, sondern auch einen phantastischen Messestand und die ultimative Produkt-Show. Wie in den Vorjahren führt eine Fahrbahn durch die abgeteilte Aktionsfläche zur Präsentation der neuen Modelle. Das optisch-akustische Feuerwerk wiederholt sich alle 30 Minuten und zog an diesem Sonntagnachmittag jeweils rund 600 Menschen in seinen Bann. Der Sound, der Soundtrack, die Lichteffekte, die Video-Clips, die beweglichen LED-Module im Zusammenspiel mit der fahr-dynamischen Vorführung zauberten eine perfekte Multimedia-Show. Chapeau, liebe Kollegen von Meiré+Meiré und Wolf Productions.

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben am 21.09.2017 von admin

Einstein hätte seine helle Freude - eine Rezension

Matthias Kindler hat ein bemerkenswertes Buch zur Event-Konzeption vorgelegt.

Matthias KindlerAlbert Einstein war nicht nur ein genialer Physiker, sondern verstand sich auch auf Didaktik: „Wer es nicht einfach erklären kann, hat es selbst noch nicht verstanden“.
Genau diese Klarheit der Gedanken zeichnet das Buch von Matthias Kindler über die Konzeption von Events aus. Die überaus komplexe Materie wird auf das Wesentliche allgemein-verständlich reduziert. Im Plauderton streift er mit dem Leser in 12 Tauchgängen, pardon Kapiteln, in denen er von der Kreation über Ziele und Zielgruppen bis Controlling einen weiten Bogen spannt.

Matthias Kindler adressiert die Praktiker in Unternehmen - landläufig als MICE-Planner oder Corporate Planner bezeichnet - mit einem Plädoyer für die konzeptionelle Vorbereitung einer Veranstaltung, für Erfolgskontrolle und gegen das Schema F. Und er kennt die Zielgruppe aus dem Effeff aus seinen Masterclass-Seminaren.

Der paradoxe Buchtitel macht nicht nur hellhörig, sondern zeugt auch vom großen Anliegen  des Autors „wider die Eventmüdigkeit“. Plakative Formulierungen provozieren den Leser und halten ihn bei der Stange. Eine Kostprobe: „Jubiläum feiern ist kein Ziel“. Es geht Kindler um die tiefe Kenntnis der Zielgruppe und Ziele des Events, um Inhalte, den Markenbezug und er scheut sich nicht, das heikle Thema der Erfolgskontrolle offensiv zu behandeln.

Spannend sind gerade die Kapitel, in denen Matthias Kindler seine Erfolgsformeln verrät, nein kein Angler-Latein, sondern gewonnen aus über 20jähriger Agentur-Praxis, gekrönt von zahllosen Kreativ-Preisen. Am Ende wird ein Schatz geborgen, ein Wissensschatz, nämlich die Essenz des Buches auf einer Seite: 12 steinerne (warum nicht goldene?) Regeln. Mein Favorit ist „Events brauchen Inhalt und Inszenierung – Content is King, Drama is Queen“.

Das Fazit: Dieses Buch liefert eine Anleitung zum Umdenken: Gedanken, Methoden und Modelle, wie Event-Verantwortliche die Herangehensweise an Events verändern und so die Qualität auf Dauer steigern können – ein echter Wissensgewinn, eine kurzweilige Lektüre mit schönen Illustrationen.

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Matthias Kindler: Mit Currywurst auf Haifischfang? 12 steinerne Regeln für wirkungsvolle Events

1. Auflage, Eigenverlag, München 2016
153 Seiten, Lesezeit 2,5 Stunden; kartoniert, € 32,50 zzgl. € 3,- Verpackung/Versand

Bestellung  http://matthiaskindler.com/buch-bestellen/

Geschrieben am 13.01.2017 von admin

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2016

Event, EventDie Eventisierung aller Lebensbereiche war auch im abgelaufenen Jahr nicht aufzuhalten. Zu den neuen Stilblüten gehört zweifellos der Schüttelreim einer Hamburger Agentur, mit der sie ihr 5-jähriges Bestehen anzeigte. Da hoffen wir doch inständig, dass nicht die eigene Hütte abgefackelt ist. Hier meine Flops und Tops des Jahres.

Amtliche Bekanntmachungen

Geburtsanzeigen: ein Agentur-Baby erblickte in Hamburg das Licht der Welt und sein erstes Wort war moin.

Hochzeiten: Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit schlossen den Bund für’s Leben die technischen Dienstleister kfp aus Frankfurt und die US-Firma PSAV, beide aus der Familie, die in 5*Sterne-Hotels die Technik streichelt. Romantisch, wie wallstreet:online die Verbindung kommentierte: „The transaction strengthens PSAV's leadership position in Europe by adding a highly talented team with strong customer and venue partnerships, while providing KFP the opportunity to enjoy the benefits of global scale and innovative technology.” Now you should kiss the bride.

Ebenfalls ohne Blitzlichtgewitter fusionierten zwei Töchter der amerikanischen Dry-Hire-Company VER: Die ehemalige MEDIA IN RES aus Braunschweig und VER Deutschland aus Offenbach. Also, die Amis sind echte wedding planner.

Nico Ubenauf von satis & fy hielt um die Hand von Peter Nellen‘s Tochter lightcompany an. Wohl keine Liebesheirat, mehr eine Vernunftehe.

Trauerfälle: Auf dem Firmenfriedhof ruht nun die Wiesbadener Agentur brandbelow, Agentur für Direkte Kommunikation GmbH.

Auch Gräfin Hardenberg hatte mit Hardenberg Consultum einen Trauerfall zu beklagen. bunte.de rühmt sie als Event-Managerin, die Berlin salonfähig gemacht habe. Bunte, weißt Du denn nicht, dass Event-Manager ein Schimpfwort ist?

Und Kalle Krause aus Essen strampelt noch. Vielleicht ziehen sie sich wie weiland Baron Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf.

Let me entertain you

Über den Umbruch bei Event-Agenturen berichtete die Welt am Sonntag unter der Überschrift „Die Partymacher der Nation“, unter den Autoren ein gewisser J. Dams. Aber nicht nur die Pleiten der Branche in den letzten Jahren werden in diesem Artikel genüsslich durchgekaut, sondern unsere grossen Drei als Partymacher bezichtigt: Avantgarde, VOK DAMS und Uniplan.

Die Sündenfälle der Kunden kommen ebenfalls zur Sprache: Alicia Keys zur Einführung der S-Klasse von Mercedes-Benz, Robby Williams Blitzkonzert bei VW mit genau vier Songs.

Nachdem unsere Branche schon die Titelseite der BILD zierte, müssen wir uns nach diesem Artikel keine Gedanken mehr machen, warum uns einige Kunden als Laufburschen betrachten. Die schönsten Eigentore schiessen wir allerdings selbst:

Werbung
In die Diskussion um VW’s Abgas-Skandal platzte guestone  mit dieser originellen Werbung.

 

Der Sternenhimmel über Deutschland

Nun leuchtet ja gerade wieder ein Stern über Bethlehem, um den Königen aus dem Morgenland ein „Hotel“ anzuzeigen. Ein Stern ist ein Stall, fünf Sterne ein Luxus-Hotel. Auf diese Klassifizierung kann man sich nicht mehr in jedem Fall verlassen. Ein Viertel aller Hotels einer 1.000 Betriebe umfassenden Stichprobe werbe mit abgelaufenen oder sich selbst vergebenen Sternen. Diesen Vorwurf der Sendereihe „ZDF zoom“ hat der Hotelverband DEHOGA bestätigt. Auch Wochen nach der Ausstrahlung der Sendung warben 189 der 251 vom ZDF entdeckten Hotels unberechtigt mit Hotelsternen.

Agentur des Jahres

Meine subjektive Wahl fällt auf facts and fiction aus Köln. Mit grösster Selbstverständlichkeit engagiert man sich für die Schwachen in der Gesellschaft, die Nachbarschaft, die Natur, junge Menschen, die eigenen Mitarbeiter und ihre Familien. Sie nennen das „Verantwortung übernehmen“. facts and fiction unterstützt seit vielen Jahren die RheinFlanke, so unter anderem das Projekt „Köln kickt“, zuletzt mit dem Social-Film "Ins Leben". Sie helfen mit Arbeitsleistung und Barem. Kölner Kinderheime, der Mukoviszidose e.V. und der Landesverband Lebenshilfe NRW, für den sie die WM der Menschen mit Behinderungen ausrichteten. Ein Vorbild in dieser von Gier vergifteten Zeit.

Die Nachricht des Jahres

Aus Raider wurde Twix, aus Condor wurde Thomas Cook, diese und andere Namenswechsel haben wir gelernt. Und nun das: aus Roth & Lorenz wird follow red. Die Stuttgarter Agentur traut sich was, 30 Jahre als Roth & Lorenz und jetzt ganz hip im Stil eines Start-ups.

Warum ausgerechnet follow red? Vielleicht weil Simply Red schon vergeben ist? Wie auch immer, Rotkäppchen, Uniplan, VOK DAMS und die Event-Agentur Rothfabrik klatschen sich ab und vor Begeisterung auf die Schenkel. Eines ist mal amtlich, ab sofort sind Rothaarige bei Stellenausschreibungen klar im Vorteil.

Keep on rockin‘

Geschrieben am 05.01.2017 von admin