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Es ist ZEIT, Arbeit neu zu definieren (9 von 9)

Epilog - Always Look on the Bright Side of Work

Die Monty Python-Fans unter Euch werden über die Überschrift stolpern – nur das letzte Wort habe ich ausgetauscht. Work statt Life.

wework

 

 

 

 

 

 

 

Foto: AFP (bearbeitet)

Am Ende der Artikelserie möchte ich ein Fazit ziehen und mit ein paar Thesen zur Zukunft der Arbeit in der MICE-Branche provozieren.
Das Buzzword „New Work“ habe ich in allen Artikeln vermieden, weil es nur ein schwammiger Oberbegriff ist. Alle subsummierten Stichworte von Führungsstil über Bürogestaltung bis Reorganisation usw. bilden den Stand der Diskussion in den jeweiligen Themenfeldern ab. Also nichts wirklich Neues, sondern „Alter Wein in neuen Schläuchen“.
Das andere Buzzword „Agilität“ ist ebenfalls nur eine Modeerscheinung. In der MICE-Branche kann niemand überleben, wenn er nicht wendig im Denken und Handeln ist. Und Projektmanagement sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Haltung schlägt Methode.

These 1: The Wind of Change
Die Generation Y tickt anders, hat andere Werte, andere Erwartungen, es geht ihr um Sinnhaftigkeit. Sie pocht auf Augenhöhe und persönliche Weiterentwicklung, auf Feedback und Wertschätzung.

These 2: Königsmacher sind in, Zwergenproduzenten sind out
Der Führungsstil wird sich von einer hierarchie- zu einer autoritäts-geprägten Kultur entwickeln. Das erfordert eine umfassende Schulung, denn niemand wird als Anführer geboren.

These 3: Projektmanagement ist eine Kernkompetenz
Projektmanagement ist mehr als eine Ansammlung von Methoden und Vorlagen. Auch hier gilt - Haltung schlägt Methode. Zunehmend wird die Fähigkeit zum ganzheitlichen und vernetzten Denken ausschlaggebend. Die Arbeitsverdichtung wird weiter steigen.

These 4: Arbeitszufriedenheit entsteht nicht durch Prämien
Motivation entsteht durch sinnvolle Aufgaben und tolle Typen, sprich Kollegen und Chefs. Diversity übersetze ich mit „Vielfalt statt Einfalt“.

These 5: Bewerber sind keine Bittsteller
Noch einmal – Haltung schlägt Methode. Und dann der Irrsinn, dass Logarithmen Bewerber analysieren und auswählen. Das ist zutiefst menschenverachtend und zeugt von einer naiven Technologie-Gläubigkeit.

These 6: Wertschöpfung durch Wertschätzung
Humanität und Gewinnstreben schliessen sich nicht aus. Gesundheitsmanagement ist das Gebot der Stunde, damit Köpfe nicht ausbrennen.

These 7: Neues wagen
Die Pioniere unserer Branche experimentieren gern. Z.B. das Hotel Schindlerhof läßt Mitarbeiter ihr Gehalt selbst bestimmen. Die Künstleragentur music4friends läßt Azubis vorübergehend in die Rolle des Geschäftsführers schlüpfen.

These 8: Märkte sind Gespräche – auch Arbeitsmärkte
Nichts bleibt verborgen, alles spricht sich herum, dank Arbeitgeberbewertungs-Portalen und Arbeitgeber-Wettbewerben.

Famous last words
Mein Lieblingszitat stammt von meinem Lieblingskunden aus Agenturzeiten. Bernd S. arbeitete in der PKW-Presseabteilung von Mercedes Benz: „Wenn wir etwas Anständiges gelernt hätten, dann müßten wir uns jetzt nicht so abstrampeln. Wenn es einfach wäre, würden es andere machen.“
 

 

 

Geschrieben am 22.07.2019 von admin

Es ist ZEIT, Arbeit neu zu definieren (8 von 9)

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Wer kennt noch den geflügelten Satz „Im Kapitalismus wird der Mensch durch den Menschen ausgebeutet – im Sozialismus ist es umgekehrt.“? Wertschöpfung durch Ausnutzung ist noch in vielen Branchen allgegenwärtig. Da klingen diese Meldungen wie Nachrichten aus der Zukunft:

Hier bekommen Mitarbeiter für Fehler einen Pokal
Eine Auszeichnung der besonderen Art gibt es bei EOS, einem Unternehmen der Otto Group. Und zwar für mutige Mitarbeiter, die ihre Fehler offen ansprechen und so die Kollegen vor ähnlichen bewahren. Der Wanderpokal ‚Fehler des Kwartals‘ –  Schreibfehler beabsichtigt – soll dazu beitragen, eine positive Kultur des Scheiterns in Unternehmen zu etablieren. http://bit.ly/2hgR8rP

Motivation per virtueller Umarmung
Ebenso außergewöhnlich ist das Bonussystem der Digitalagentur Wunder. Dort senden sich die Mitarbeiter gegenseitig virtuelle Umarmungen, um Kollegen positives Feedback zu geben. Das sorgt nicht nur für gute Stimmung im Büro, sondern hilft auch dem Management, die Erfolge der 120 Mitarbeiter im Blick zu behalten und entscheidet letzten Endes sogar über die Höhe der Leistungsprämie: Je mehr Umarmungen, desto mehr Geld. http://bit.ly/2uQWsoL

expert

 

 

 

© Expert Österreich; Motto der Frühjahrstagung 2019

 „Eine Kultur der Geringschätzung“
Wie Wertschätzung nicht funktioniert, zeigt aktuell das sonst so bejubelte Silicon Valley. Dort scheinen gerade Frauen unter fehlendem Respekt zu leiden. Egal ob Uber, Google oder Facebook: Die Vorwürfe häufen sich… http://bit.ly/2uNEg0T

Digitalisierung: Wertschätzung als neuer Erfolgsfaktor
Bevormundend, fremdgesteuert, kontrollierend – so beschreiben vier von fünf CEO’s in einer Studie von Rochus Mummert ihre Unternehmenskultur. Die gute Nachricht: Schon in den nächsten fünf Jahren, so die befragten Manager, soll sich das ändern: Mehr Wertschätzung, Gestaltungsspielraum und Entwicklungsmöglichkeiten. Denn Wertschätzung, so ein Experte von Rochus Mummert, ist ein Erfolgsfaktor für Agilität und Transformation.
http://bit.ly/2vbsuyB

Grundsätze des Hotel Schindlerhof, Nürnberg
„Der Erfolg unseres Unternehmens resultiert aus den Erfolgen unserer MitunternehmerInnen. Alle können ihren Erfolg durch den Grad ihrer Identifikation mit diesem Unternehmens-Credo klar steuern.“ https://www.schindlerhof.de/
 

kkDer Chef Klaus Kobjoll ist ein vielfach ausgezeichneter Arbeitgeber und Unternehmer, der als Pionier für aussergewöhnliche Unter-nehmenskultur immer wieder beeindruckt. Ob ihn die Die McKinsey-Berater Tom Peters und Robert Waterman inspiriert haben, sei dahingestellt, jedenfalls entwickelten diese in den 70er Jahren ein Unternehmensmodell, in dem sie drei harte und vier weiche Faktoren als Säulen des Erfolgs definierten - darunter die Unternehmenskultur. Die Unternehmenskultur beschreibt die Werte, Normen und Einstellungen, welche die Entscheidungen, Handlungen und das Verhalten der Mitglieder einer Organisation prägen.

Der amerikanische Management-Professor William G. Ouchi beschrieb 1981 in seinem Buch "Theory Z: How American Management Can Meet the Japanese Challenge", wie Mitarbeiter von sich aus hohe Arbeitsdisziplin und Kooperationsbereitschaft zeigen, sobald die Führungskultur auf Vertrauen beruht. Unternehmen, die diese Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter bestmöglich aktivieren, erlangen Vorteile im Wertschöpfungsprozess. Je besser diese Aktivierung gelingt, desto größer ist die Chance, im komplexen und dynamischen Veranstaltungsmarkt zu bestehen.

Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser
Wissensarbeiter – und damit alle in der MICE-Branche Tätigen - sind dann leistungsbereit, wenn sie wertschätzend behandelt werden. „Wertschätzende Behandlung bedeutet aber nicht nur wertschätzende Behandlung des Einzelnen. Es bedeutet immer auch, eine wertschätzende Vertrauenskultur. Die Art des Umgangs untereinander, die Handlungsmuster und Wertesysteme, die sich in der Geschichte des Unternehmens herausgebildet haben, beschreiben die Qualität der Vertrauenskultur.“ (Oleg Cernavin: Vertrauenskultur - Wertschöpfung durch Wertschätzung, S. 2)

Vertrauenskultur vermittelt sich über Sprache und Bilder. Dies geschieht in Geschichten, Anekdoten, Maximen und Grundsätzen, in Sprachregelungen oder Tabus. Sprache und Bilder transportieren Haltung und Einstellungen im Unternehmen. Sprache und Bilder vermitteln die Traditionen und wie im Unternehmen Mitarbeitern miteinander umgehen oder wie sich die Führungskräfte gegenüber ihren Beschäftigten verhalten. (nach Oleg Cernavin, ebenda S. 4)

Unter der Rubrik „Haltung“ schreibt die Kölner Agentur 37 Grad Büro für Live-Kommunikation auf ihrer home-page: „37 Grad ist menschenorientiert, denn keine Kommunikationsdisziplin ist so nah am Menschen wie die Live-Kommunikation. Außerdem stehen wir für Werte und Umgangsformen, denen wir uns mit der Gründung voller Überzeugung verschrieben haben: 37 Grad will ein Ort sein, an dem sich Menschen wohlfühlen, sich weiterentwickeln und lernen können. Bei 37 Grad steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir suchen Persönlichkeiten mit Fachkompetenz, die Lust haben, wirklich gute Arbeit zu leisten. Dafür kümmern wir uns um eine außergewöhnlich gute Arbeitsatmosphäre. Unser Unternehmen befindet sich einem steten Veränderungs-prozess, den wir als Teamaufgabe begreifen – alle Mitarbeiter sind eingeladen, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.“

Menschen zählen mehr als Zahlen
Eine glaubwürdige Vertrauenskultur entsteht durch folgende Aspekte (in Anlehnung an Cernavin): Welchem Menschenbild folgen die Führungskräfte: geht es einseitig um finanziellen Gewinn oder auch um qualitative Ziele bei Entscheidungen. Wird unterstellt, dass die Beschäftigten gern arbeiten - oder es ihnen nur um’s Geld geht?

Führung: Sind den Vorgesetzten vorwiegend Statussymbole und ihr Rang in der formalen Hierarchie wichtig? Versuchen Führungskräfte auftretende Probleme konstruktiv zu lösen und aus Fehlern zu lernen oder suchen sie nach Schuldigen? Praktizieren die Führungskräfte selbst, was sie von anderen verlangen – oder hat eingeforderte Verhalten für sie selbst keine Geltung?

Interne Kommunikation: Kennen die Beschäftigten die Ziele und Strategien des Unternehmens oder ist das nur ein Thema bei den Führungskräften? Gibt es im Unternehmen ein Leitbild, das Führungskräfte auffordert, Kritik zu ertragen, weil es um Verbesserungen geht oder wird Kritik eher persönlich genommen?

Partizipation der Beschäftigten: Vertrauen und Wertschätzung entstehen im Unternehmen nur, wenn alle Betei-ligten tatsächlich einen ernsthaften Beitrag zum Ganzen liefern können, sind nur über Beteiligung an der Sache zu erreichen.

Mitarbeiterzufriedenheit wird nach Meinung von 70 Personalverantwortlichen mittelständischer Unternehmen (Studie von RochusMummert) ausserordentlich beeinflußt,

• wenn Leistung anerkannt wird (80%)
• wenn der Mitarbeiter als Mensch behandelt wird (65%)
• wenn der Mitarbeiter Gerechtigkeit in der Führung wahrnimmt (63%)
• wenn die eigene Meinung gehört und anerkannt wird (50%)
• wenn Mitarbeiter verantwortungsvoller und wertschätzend anderen Kollegen
   gegenüber sind (35%).

In der Anfang 2014 abgeschlossenen Panel-Erhebung wurde der Frage nachgegangen, wodurch sich “gesunde“ von „ungesunden“ Unternehmen unterscheiden und welche Auswirkungen der „Gesundheitszustand“ auf personalpolitische und ökonomische Kennzahlen hat. Unter einem „gesunden Unternehmen“ wird eine auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtete Organisation verstanden. Ihren Erfolg verdankt sie einer Führungs- und Leistungskultur, die Verantwortung für die physische und psychische Gesundheit aller Organisationsmitglieder übernimmt.
Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig, dass der „Gesundheitszustand“ wesentlich über Wertschätzung, Respekt und qualifizierte Kommunikation zu beeinflussen ist. „Gesündere“ Unternehmen haben laut Studie niedrigere Fehlzeitenquoten, sind produktiver, innovativer, lebendiger und damit auch dauerhaft erfolgreicher.

Fazit für das HR-Management: Schicken Sie Ihren Betrieb zum Gesundheits-Check!
Arbeitnehmer wollen für attraktive bzw. wertschätzende Arbeitgeber tätig sein. Wertschätzung rechnet sich durch weniger Fluktuation und höhere Produktivität!
Die Personalisierung von Wertschätzung obliegt allerdings nicht der Personalabteilung, sondern ist eine Führungsaufgabe. Nur Führung verändert Kultur!

branson

 

 

 

Geschrieben am 04.07.2019 von admin

Es ist ZEIT, Arbeit neu zu definieren (7 von 9)

Bewerber sind keine Bittsteller

Der Arbeitsmarkt ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie, was man kriegt (in Anlehnung an Forrest Gump). Es ist schon geradezu abenteuerlich, wie viele Unternehmen, nicht nur aus unserer Branche, mit Bewerbern verfahren. In den vergangenen 10 Jahren als „Perlenfischer“ habe ich zahlreiche absonderliche Geschichten von Kandidaten gehört, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Die Arbeitsagentur Emmendingen (zuständig für den Wohnort des Autors) bezeichnet dies als typische Erfahrungen ihrer Kunden: Eingangsbestätigung der Bewerbung? Fehlanzeige? Zwischenbescheid (wir brauchen noch etwas Zeit)? Fehlanzeige. Zeitnahe Absage nach der Sichtung? Fehlanzeige. Vorstellungsgespräch und Einhaltung des versprochenen Rückmeldetermins? Wie naiv. Wertschätzende Formulierungen bei Absagen? Dafür haben wir keine Zeit. Die Krönung war diese Geschichte: Einladung zum Gespräch und Absage vier Stunden vorher. Die Agentur befindet sich in Hamburg, der Bewerber reiste aus Stuttgart an.

Das ist ärgerlich und entwürdigend für Menschen, die sich mit Herzblut beworben haben, ihre Hoffnung daran hängen. Mein Blutdruck steigt während ich schreibe, denn es ist ausschliesslich eine Frage der Höflichkeit!

Personalmarketing ist kein Gedöns
Der Schaden für das Image als Arbeitgeber ist beträchtlicher als mancher denkt, denn es gibt das Arbeitgeber-Bewertungs-Portal www.kununu.com. Ende Mai 2019 verzeichnete man die imposante Zahl von 3,5 Millionen Bewertungen für knapp 900.000 Arbeitgeber.
So sieht typischerweise ein Arbeitgeber-Profil aus, hier das von kununu selbst:

kununu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Machen wir eine kleine Stichprobe für unsere Branche. Mindestens 10 Bewertungen als Voraussetzung (Stichtag 30. Mai 2019). Der kununu-score beträgt maximal 5,0 und setzt sich zusammen aus den Bewertungen von ehemaligen Beschäftigten, Bewerbern und Auszubildenden.
 

Agenturen

Bewertungen

Profilaufrufe

kununu score

Avantgarde

123

108.203

3,51

Uniplan

56

66.934

2,72

Vok Dams

63

29.807

4,03

East End

44

20.265

4,04

Best-in-Class ist also ganz knapp die Agentur East End Communications GmbH
mit Hauptsitz in Hamburg auf einer vergleichsweise schmalen statistischen Basis.
Auswahlkriterium: Mitarbeiterstärkste Agenturen

 

Technische Dienstleister

Bewertungen

Profilaufrufe

kununu score

Gahrens + Battermann

55

18.978

2,97

Neumann & Müller

23

7.767

4,27

PRG Deutschland

13

10.091

3,24

satis & fy

36

24.745

3,25

Best-in-Class ist mit grossem Abstand Neumann & Müller GmbH & Co. KG
mit Hauptsitz in Hamburg auf einer vergleichsweise schmalen statistischen Basis.
Auswahlkriterium: Mitarbeiterstärkste Unternehmen

 

Caterer

Bewertungen

Profilaufrufe

kununu score

BROICH

17

1.309

2,30

Käfer Party-Service

123

61.848

3,64

Kofler & Kompanie

32

19.441

3,25

Rauschenberger

37

3.145

3,41

Best-in-Class ist Käfer Partyservice aus München auf einer statistisch belastbaren Basis.
Auswahlkriterium: LECA-Mitglieder

 

Hotels

Bewertungen

Profilaufrufe

kununu score

LINDNER Hotels & Resorts

165

88.084

4,01

Maritim Hotelgesellschaft

377

83.326

3,82

The Ritz-Carlton Deutschland

54

36.835

3,94

Radisson BLU Hotels & Resorts Deutschland

119

28.702

3,64

Best-in-Class ist die LINDNER-Gruppe aus Düsseldorf auf einer statistisch belastbaren Basis.
Auswahl: subjektiv

Die zu bewertenden Kriterien sind erfreulich differenziert. Hier die Ergebnisse von Neumann & Müller:

N&MDas bedeutet volle Transparenz am Arbeitsmarkt, mehr muss man eigentlich dazu nicht sagen. Fatal, wenn man als Unternehmen dort nicht vertreten ist, oder noch schlimmer, schlechte Bewertungen aufweist. Jetzt erhalten auch Arbeitgeber (oder der alte Chef) ein Zeugnis, eine weitere Spielart der Machtverschiebung.

 

Jobs werden Produkte, Arbeitgeber werden Marken

 

uni freiburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakatmotiv der Universitätsklinik Freiburg 2019

Wirb oder stirb - das klingt zugegeben etwas dramatisch und gilt eigentlich für die Produktwerbung. Allerdings wird der Personalengpass zunehmend grösser. In manchen Bereichen dauert die Stellenbesetzung 6 Monate und länger. Die gute alte Stellenanzeige wird nur noch selten gedruckt, sie wandert ins Netz zu den Job-Portalen wie monster.de  und stepstone.de, aber auch zu spezialisierten Job-Börsen wie www.vt-stage.com oder www.hotelcareer.de  
Die Personalabteilung heißt nun Human Resources, was nur dann einen Fortschritt darstellt, wenn damit auch ein Bewusstseinswandel verbunden ist. Zu den Aufgaben des Personalwesen 2.0 gehört die Entwicklung und Kommunikation der Arbeitgebermarke nach innen und nach aussen, neudeutsch Employer Branding. Was verbirgt sich dahinter? Nachstehend ein nicht sonderlich gelungenes Beispiel einer gebrandeteten Stellenanzeige